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Bienen-Expertinnen - 10 Punkte

wir haben 1 Punkt für unseren Filmenachmittag mit dem Film "more than honey" mit selbstgebackenen Honigkeksen eingetragen.

3 Punkte haben wir eingetragen, weil wir uns von der Stiftung Kulturlandschaft Günztal Infomaterial über Bienen und Blüten zuschicken lassen haben.

2 Punkte haben wir uns verdient, da wir zu einem Imker nach Frechenrieden gefahren sind, uns dort die Bienenstöcke angeschaut haben und alle Fragen stellen konnten, die wir über Bienen unbedingt mal wissen wollten. wir durften sogar Honig aus den Waben naschen und jede hat als Geschenk noch ein kleines Honigglas mit selbst-geschleudertem Honig mitbekommen. Bei diesem Treffen haben wir auch viel über das Bienensterben, Monokultur und die gemeinen Milben erfahren, die den Bienen sehr zu schaffen machen

2 Punkte, weil wir Bienenwachskerzen gebastelt haben und diese am 30.11.13 auf dem Weihnachtsmarkt in unserer Gemeinde verkaufen. Weil wir nicht so viele Kinder zum Verkaufen brauchen übernehmen wir auch noch den Verkauf vom Eine-Welt-Stand. Wo es ja fair gehandelte Produkte, die ohne Kinderarbeit und oft auch bio hergestellt werden zu kaufen gibt. Den Erlös den uns die Honigkerzen einbringen möchten wir gerne dem Imkerbund, oder Greenpeace spenden - das müssen wir noch abstimmen.

2 Punkte für ein Honigdinner. Als vorspeise gab es Salat mit Honigdressing, als Hauptspeise gefüllte Honigblätterteigtaschen, und als Nachtisch einen Honigkuchen. Die Jurie hat nach Zeitmanagement, ökologie der eingekauften Produkte, Geschmack und Teamwork bewertet.

Unsere Bienenprojekte

"More than Honey“

Bei einem gemütlichen DVD-Vormittag haben wir den Film „More than honey“ angeschaut und leckere Honigkekse gemampft.

Nach dem Film waren wir sehr erschrocken, wie schlecht Bienen behandelt werden. Besonders schockiert waren wir darüber, dass so viele Pestizide ausgebracht werden. Aber einige Wörter haben wir auch noch nie gehört, wie z.B. Monokultur. Die haben wir dann noch gemeinsam besprochen.

Jedoch hat uns der Film auch sehr traurig gestimmt, es ist nicht schön zu sehen, dass der Mensch nicht im Einklang mit der Natur lebt, und keine Rücksicht auf andere Lebewesen nimmt. So wollten wir unbedingt selber aktiv werden und was gegen das Bienensterben tun. Ideen waren: ein Bienenvolk kaufen, dem Imkerverein spenden, eine Blumenwiese pflanzen. Aber egal für was wir uns entscheiden – zuerst brauchen wir etwas Geld. Drum entschlossen wir uns dazu Bienenwachskerzen auf dem Weihnachtsmarkt zu verkaufen.

Honigdinner

Als erstes wählten wir gemeinsam Gerichte aus, in denen überall Honig drin sein musste. Das war gar nicht so einfach. Aber schließlich einigten wir uns auf einen Salat mit Honigdressing als Vorspeise, als Hauptspeise gefüllte Blätterteigtaschen und als Nachtisch einen klassischen Honigkuchen. Das Kochen erledigten wir in Gruppen. Trotzdem kamen wir ganz schön in den Stress – wie Mama das nur jeden Tag schafft? Der Pfarrer und die Gemeindereferentin, die wir eingeladen haben konnten leider nicht kommen – aber als Ersatzgäste sorgten dann die Leiterinnen unserer Wichtelgruppe. Wir beteten und aßen gemeinsam. Doch zu so einem gemeinsamen Essen gehört auch das gemeinsame aufräumen. So schafften wir mit vielen Händen ein schnelles Ende – bis alles wieder blitzeblank war.

Dann wurde bewertet: Welche Gruppe hat die beste Teamarbeit gezeigt? Wo hat das Essen am besten geschmeckt? Welche Lebensmittel wurden eingekauft? …

Am Ende waren wir aber so zufrieden, dass sich jede Gruppe eine Urkunde verdient hat … - das nächste mal müssen wohl die Leiter die Kinder bekochen …

Bienenwachskerzen

Zuerst wärmten wir die Bienenwachskerzen mit dem Fön an, damit sie dann richtig gut halten, wenn man sie aufrollt. Dann kam ein Docht in die Mitte und das Wachs wurde fest aufgerollt. Um die Kerzen noch etwas Weihnachtlicher zu gestalten sägten wir fleißig Holzstücke ab. In die bohrten wir dann Löcher und bohrten Schrauben rein. Außerdem bastelten wir aus Prägefolie Sterne, die wir dann als Dekoration zwischen Holzständer und Kerze steckten. Insgesamt haben wir 40 Kerzen geschafft.

Imkerbesuch

Stimmt es, dass in Honig Bienenspucke drin ist? Wie findet eigentlich eine Biene immer wieder in ihren Bienenstock? Ist ein Bienenvolk nett zu einer anderen Biene, wenn die sich mal verirrt hat und ausversehen in den falschen Kasten fliegt? Haben Wespen auch Nutzen, oder stechen die nur?

Das alles, und noch viele weitere Fragen konnte uns Hr. Maurus und seine Tochter Katharina, die mit 14 Jahren schon ihr eigenes Bienenvolk hat, beantworten. Die beiden haben einen Imkerkurs gemacht und haben in Frechenrieden ein Bienenvolk.

Es war richtig interessant einen Bienenstock mal von innen zu sehen – und wir durften sogar aus den Honigwaben Honig und Wachs naschen. Wir haben erfahren, dass Bären gar nicht so sehr hinter dem Honig her sind, sondern lieber das Wachs essen. Anouk, schmeckt dir auch Bienenwachs?

Wir wurden richtig von den Bienen fasziniert. Die können tanzen, Leitern bilden, lange Strecken fliegen und sogar im Winter ihren Stock total warm halten. Sie sind so klein und doch so wichtig. Was wir aber etwas grausam fanden war, dass die Bienenkönigin, die als erste schlüpft die anderen absticht, bevor diese schlüpfen können. Denn nur eine Bienenkönigin kann das Volk regieren und neue Eier legen.

Wie bei Biene Maja und Willi gibt es echt ganz fleißige Arbeiterbienen und richtig faule Drohnen, die sich nur durchfressen. Wenn es Winter wird werden die aber aus dem Stock raus geschmissen – denn die Nahrung ist knapp.

Als Abschlussgeschenk bekamen jeder von der Katharina ein selbstgeschleudertes Glas Honig, von den Bienen gesammelt, die wir gesehen haben.

Infomaterial über Bienen sammeln

Die Stiftung Kulturlandschaft Günztal, mit der wir auch schon bei der 72-Stunden-Aktion ein Projekt verfolgt haben, das der Umwelt zu gute kommt, hat uns Prospekte über Bienen zugeschickt. Jedes Kind durfte eines behalten. Es stand da vor allem auch drin, wie sich die Landschaft verändert hat und das es immer weniger Blumenwiesen gibt, wo Bienen Nektar finden. Sie müssen weiter fliegen als früher. Wir haben uns natürlich gefragt, was wir dagegen tun könnten. Ideen waren Blumenbomben zu verschenken, oder eine Blumenwiese zu sähen. Aber da warten wir lieber noch auf den Frühling!